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Biografie

Gabriele Fontana

Foto: privat

Gabriele Fontana debütierte nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien als Pamina an der Oper Frankfurt. Damals war sie 21 Jahre alt und Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper, sowie Gewinnerin des J. S. Bach Wettbewerbs in Leipzig und des Richard Tauber Memorial Preises in London.

Der Beginn ihrer Karriere führte sie in ein Festengagement an die Staatsoper Hamburg, wo sie neben Pamina, Konstanze und Sophie (Rosenkavalier) mit großem internationalem Erfolg die Partie der Sophie Scholl in der Welturaufführung der »Weißen Rose« von Udo Zimmermann sang. Es folgten Verträge an die Bayrische Staatsoper und Wiener Staatsoper, zu den Festspielen in Glyndebourne, Bregenz und Salzburg, den BBC Proms, den Wiener Festwochen, Salzburger Mozartwochen, nach Dresden, Berlin, Prag, Israel, USA und Japan. 1998 wurde Ihr der Titel Kammersängerin verliehen.

Seit 2002 verlagerte sich der Schwerpunkt ihrer Partien in das jugendlich-dramatische Sopranfach, in dem sie mit internationalem Erfolg Arabella, Capriccio, Marschallin, Chrysothemis und Kaiserin in »Die Frau ohne Schatten« von R. Strauss ,Senta, Sieglinde, Elsa von R. Wagner, die Euryanthe von C.M. von Weber, Maria Stuarda von G.Donizetti, und Ellen Orford in Peter Grimes von B. Britten an Opernhäusern wie der Staatsoper unter den Linden in Berlin, der Semper Oper in Dresden, dem Openhäuser in Genf, Amsterdam, und Brüssel und beim Edinburgh Festival u.a. sang, und schließlich als Krönung Ihres Faches die Leonore in »Fidelio« in Lyon, Tokio, Leipzig, Moskau, St. Petersburg, dem Festspielhaus von Baden-Baden, Frankfurt und Barcelona gestaltete. 2006 feierte sie ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Gutrune im »Ring der Nibelungen« unter Christian Thielemann.

Dirigenten mit denen Gabriele Fontana gearbeitet hat, sind u.a. Claudio Abbado, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Daniel Barenboim, Sir Colin Davis, Christoph von Dohnanyi, Charles Dutoit, Bernard Haitink, Erich Leinsdorf, Kurt Masur, Zubin Mehta, Wolfgang Sawallisch, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.

Schon seit Beginn ihrer Karriere ist Gabriele Fontana regelmäßiger Gast in den internationalen Konzertzentren und Festivals, wie u.a. beim Philadelphia und Cleveland Orchestra ,der Accademia di Santa Cecilia Rom, dem Hallé Orchestra und mit den Vier letzte Liedern gastierte sie auch in Israel und Japan unter Zubin Mehta.

Seit Beginn ihrer Karriere widmete sich Gabriele Fontana dem Lied. In regelmäßiger Zusammenarbeit mit Erik Werba, Geoffrey Parsons, Karl Engel und Helmut Deutsch entstanden Liederabende und konzeptionelle Programme u.a. über Clara Schumann mit Texten und Klavierstücken, und eine Soirée über Maria Stuart »En ma Fin est mon Commencement« mit Klavier, Cembalo, Laute und Texten, mit denen sie weltweit zu hören war.

Eine breite Discographie dokumentiert die künstlerische Entwicklung Gabriele Fontanas: Schubert-Lieder, Lieder von H. Wolf und R. Strauss, die 1. Gesamtaufnahme aller Lieder von Clara Schumann, Bach- Kantaten, Gesamtaufnahmen von Arabella und Rheingold für DECCA, Rosalinde für Naxos, Moses und Aron für Deutsche Grammophon, »Von deutscher Seele von H. Pfitzner, »2.Symphonie« von G. Mahler, »9.Symphonie« von L. van Beethoven und »Das Buch mit 7 Siegeln« von F. Schmidt mit den Wiener Philharmonikern und Horst Stein.

Seit März 2008 hat Gabriele Fontana eine Professur für Lied- und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und gibt weltweit Meisterklassen u.a. in Österreich,Berlin, Amsterdam, Lissabon, Savonlinna, Israel, Ägypten, Taiwan, USA und Japan.

Stand: 18.04.2018

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