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Biografie

Helga Kutz-Bauer

Helga Kutz-Bauer wurde 1939 in Königsberg (Ostpreußen) geboren. Ihr Vater gilt seit Marz 1945 als vermisst. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder flüchtete sie nach Niedersachsen. Sie beendete zunächst eine Lehre als Industriekauffrau und erwarb anschließend ein Handelskammer-Diplom in Englisch. Für ein Jahr arbeitete sie als Sekretärin in Frankreich. Sie absolvierte ihr Abitur am Abendgymnasium in Hannover und begann ein Studium der Soziologie und Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Hamburg. 1971 erhielt sie ihr Diplom in Soziologie. Während der Studienzeit war sie Mitglied des Studierendenparlaments sowie 1967 Vorsitzende des AStAs.

Von 1971 bis 1974 war Kutz-Bauer Mitglied der Bezirksversammlung Eimsbüttel und anschließend bis 1978 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Von 1985 bis 2003 leitete sie der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg. Danach promovierte sie zum Dr. phil. Seit 2003 ist sie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten Hamburg (AvS).

Helga Kutz-Bauer publizierte zur Arbeiterbewegung in Hamburg und zu diversen Themen in der politischen Bildung. Außerdem veröffentlichte sie einen zweibändigen sozialhistorischen Roman: »Königsberger Schnittmuster / Königsberger Kreuzwege«, Würzburg 2008.

Stand: 14.03.2014

Veranstaltungen

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