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Biografie

Kamal Khan

Kamal Khan (Foto: privat)

Kamal Khan arbeitete seit 2008 als regionaler Koordinator der pakistanischen Menschenrechtskommission (HRPC) in der Provinz Turbat Balochistan, ehe er 2013 wegen wiederholter Morddrohungen seine Position aufgeben, in seiner Heimat untertauchen und 2014 schließlich aus Pakistan fliehen musste.

Seit er am 11. Mai 2013 über die Vergewaltigung und Folter von Shakila Bashrat berichtete, erhielt Kamal Khan Morddrohungen nicht nur von dem von ihm identifizierten Täter, sondern auch von der Familie des Opfers. Als das Haus seines Onkels beschossen und Kamal Khan von zwei bewaffneten Unbekannten auf dem Weg zum Markt angegriffen wurde, verfügte der Generalsekretär des HRPC 2013 die Unterbringung des Aktivisten in einem »safe house« in Karachi. 2014 verließ er seine Heimat endgültig. Seit August war Kamal Khan in der Obhut des nach dem Vorbild der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte modellierten »Justice and Peace Shelter Program« in den Niederlanden. Seit Januar 2015 ist er als Gast der Stiftung für ein Jahr in Hamburg.

Stand: 16.03.2015

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