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Gespräch

Gebundenes Leben: Wie wir sterben lernen

Eine Veranstaltung der Reihe "Gebundenes Leben"

Der Umgang mit dem Tod wird in unserer Gesellschaft noch immer oft verdrängt, gleichzeitig ist der individuelle Wunsch nach »gutem Sterben« groß. Aber kann man Sterben lernen? Die Philosophin Ina Schmidt und der Palliativmediziner Matthias Gockel zeigen Möglichkeiten der Annäherung an die eigene Vergänglichkeit auf und machen mit ihren Büchern Mut, in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod Entscheidungen zu treffen.

Ina Schmidt fragt in ihrem Buch »Über die Vergänglichkeit – Eine Philosophie des Abschieds«, wie man in einer Welt lebt, von der man weiß, dass sie endlich ist. Ihr philosophisches Nachdenken über existentielle Fragen lädt dazu ein, eine aktive Haltung einzunehmen und Abschied und Neuanfang stets zusammenzudenken.

Matthias Gockel entwirft mit »Sterben – Warum wir einen neuen Umgang mit dem Tod brauchen« eine neue Art der Gesprächskultur, die dazu auffordert, sich von der Sprachlosigkeit, die oft mit dem Tod einhergeht, zu befreien. Einblicke in zwanzig Jahre Berufserfahrung führen dabei an Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Sterbehilfe, Organspende und Palliativmedizin heran.

Moderation: Doris Kreinhöfer, Körber-Stiftung.
In Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg. Karten über www.literaturhaus-hamburg.de

Dies ist der vierte Abend der vierteiligen Reihe »Gebundenes Leben – Wie wir Abschied nehmen«, in der Autorinnen und Autoren sowie Publizisten und Publizistinnen über den Umgang mit unserer Vergänglichkeit sprechen.

Eintritt: Euro 12,-/8,-(ermäßigt)
Karten für die Veranstaltung im Literaturhaus gibt es an allen ADticket-Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.literaturhaus-hamburg.de, über die Hotline 0180 · 6 01 57 29, in der Buchhandlung Samtleben im Literaturhaus und an der Abendkasse.

Ina Schmidt
Matthias Gockel (Foto: Claudia Burger)
Doris Kreinhöfer

Informationen

Dienstag, 13.10.2020 | 19.30 Uhr
Literaturhaus Café Hamburg GmbH
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Gemeinnützige Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg

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