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Gespräch

Gegenrede: Wozu braucht es Streitkultur?

Eine Veranstaltung der Reihe "Gebundenes Leben"

Debatten im öffentlichen Raum werden zunehmend in hohem Erregungsmodus geführt. Befeuert durch das, was in sozialen Medien geschieht, scheint es kaum noch möglich, Konflikte sinnvoll und argumentativ abgewogen zu bereden. Stattdessen eskalieren die Streitgespräche schnell oder werden dadurch beendet, dass die Diskursberechtigung unliebsamer Diskutanten und Diskutantinnen angezweifelt wird. Wie es dazu kommen konnte und was Streit so wichtig für unsere Gesellschaft macht, diskutieren der Publizist und Jurist Michel Friedman, der zuletzt das Plädoyer »Streiten? Unbedingt!« veröffentlichte, und die Philosophin Marie-Luisa Frick, die zum Thema den Band »Zivilisiert streiten. Zur Ethik der politischen Gegnerschaft« vorlegte.

Moderation: Stephanie Rohde, Journalistin

Der Abend ist der Auftakt zur gemeinsamen vierteiligen Veranstaltungsreihe »Im Anfang war das Wort. Sprache und Öffentlichkeit heute« von Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg, in der Schriftstellerinnen und Journalisten, Autorinnen und Kulturwissenschaftler diskutieren, wie sich liberale Gesprächskulturen und -werte im aktuellen öffentlichen Diskurs verschieben und wandeln.

Weitere Termine: 22. Februar und 27. April im Literaturhaus Hamburg (Schwanenwik 38, 22087 Hamburg) und am 28.März im KörberForum.

Michel Friedman (Foto: Nicci Kuhn)
Marie-Luisa Frick (Foto: Andreas Friedle)
Stephanie Rohde (Foto: WDR)

Informationen

Montag, 31.01.2022 | 19.00 Uhr
Video-Livestream Mit Videoaufzeichnung für die Mediathek KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Hygieneregeln zum Download (PDF)

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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