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Gespräch und Lesung

Georges-Arthur Goldschmidt

[Nachholtermin] Der Schriftsteller, Übersetzer und Essayist Georges-Arthur Goldschmidt wurde 1928 in Reinbek geboren. Seine protestantische, vormals jüdische Familie war seit Generationen in Hamburg ansässig. Wegen der antisemitischen Ausschreitungen im nationalsozialistischen Deutschland schickten ihn die als »Nicht-Arier« definierten Eltern als Kind ins Ausland. Er überlebte die NS-Diktatur, versteckt im französischen Savoyen, und war dort jahrelang Opfer von Misshandlungen. Die Gewalterfahrungen seiner Jugend, traumatisch verknüpft mit dem Schuldgefühl, als Jude vermeintlich unerlaubt am Leben zu sein, hat er mehrfach literarisch verarbeitet, zuletzt 2014 in »Der Ausweg«.

Als Übersetzer, unter anderem von Friedrich Nietzsche, Walter Benjamin, Franz Kafka und J. W. Goethe, setzt sich Goldschmidt intensiv mit der deutschen und französischen Sprache auseinander.

Im Gespräch mit Susanne Wittek berichtet er über sein wechselhaftes Leben und seine umfangreiche literarische Arbeit. Der Schauspieler Stephan Benson liest aus Goldschmidts Romanen und Erzählungen.

In Kooperation mit der Weichmann-Stiftung und dem S. Fischer Verlag, mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Kulturbehörde und der Deutsch-französischen Gesellschaft Cluny e.V.

Video

Eine Veranstaltung zum Schwerpunkt
»Erinnerung schafft Zukunft«.

Georges-Arthur Goldschmidt, Schriftsteller, Übersetzer und Essayist<br />(Foto: Hans Peter Schaefer)
Stephan Benson, Schauspieler<br />(Foto: Urban Ruths)
Susanne Wittek, Initiative Literatur<br />(Foto: Eberhard Grames)

Informationen

Donnerstag, 06.11.2014 | 19.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Hygieneregeln zum Download (PDF)

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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