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Gespräch

Geschehenes und Gesehenes: Geschichtsbilder im Film

Das Kino wird bevölkert von Figuren der Zeitgeschichte. Historische Filme können Vergangenheit lebendig werden lassen, sie haben aber auch die Macht, das Bild davon und so die Erinnerungskultur zu formen. Wo verlaufen Grenzen zwischen Fakten und Fiktion? Wie nähert man sich als Schauspieler einer historischen Figur? Das untersuchen anhand filmischer Beispiele der Schauspieler Burghart Klaußner und Sabine Moller vom Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.

Burghart Klaußner hat sich immer wieder mit geschichtlichen Figuren, etwa in »Das weiße Band« oder »Der Staat gegen Fritz Bauer«, auseinandergesetzt und erhielt dafür den Deutschen Filmpreis. Er arbeite an seiner persönlichen »Galerie deutscher Männer« aus verschiedenen Perioden der deutschen Geschichte im Film, beschreibt der Vorsitzende der Boy-Gobert-Preis Jury seine schauspielerische Arbeit. Sabine Moller untersucht in ihrem aktuellen Projekt »Zeitgeschichte sehen«, wie Zuschauer Geschichte im Film wahrnehmen und wie Filme das Geschichtsverständnis prägen. Das Gespräch moderiert Christoph Bungartz, NDR.

Hören Sie in unserer Mediathek einen Beitrag vom Deutschlandfunk (Autorin: Ursula Storost) über die Veranstaltung im KörberForum vom 25. Januar 2017.

Burghart Klaußner (Foto: Max Parovsky)
Sabine Moller (Foto: Jeanne dePolo
)
Christoph Bungartz (Foto: Körber-Stiftung/Jann Wilken)

Informationen

Mittwoch, 25.01.2017 | 19.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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