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Diskussion im NDR-Radiohaus

Hamburg 2030: Entwicklungspläne für eine Metropole

Eine Veranstaltung der Reihe "Hamburg 2030"

Die Bevölkerungszahlen in Hamburg nehmen stetig zu, bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Der Senat plant deswegen den Bau von 6.000 neuen Wohnungen jährlich, ein Drittel davon Sozialwohnungen. Benötigt werden aber laut Prognosen mindestens 10.000 neue Wohneinheiten pro Jahr. Aber Hamburg wächst nicht nur – auch soziale Fragen und Wanderungsbewegungen innerhalb der Stadt sind Herausforderungen für die Stadtentwicklung. Mit dem Bau der HafenCity ist nach Ansicht vieler Hamburger ein Reichenviertel entstanden, aus der City-Nord dagegen ziehen die Unternehmen ab. Subventionierte Wohnungen sollen den Süden Hamburgs besonders für Studenten und Auszubildende attraktiver machen. Nun plant sogar IKEA ein eigenes Stadtviertel in Hamburg. Außerdem erfordert die Zukunft den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Aber rechtfertigt das extrem hohe Kosten und Dauerbaustellen? Nicht zuletzt nimmt der Bedarf an altersgerechter Infrastruktur durch den demographischen Wandel zu.

Wie wollen und sollen die Einwohner Hamburgs leben? Welche politischen Maßnahmen muss der Senat ergreifen, damit Hamburg eine Stadt für Reich und Arm bleibt? Wie muss sich die Stadt entwickeln, um für Jung und Alt attraktiv und lebenswert zu bleiben?

Über die Stadt der Zukunft diskutieren Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg, Prof. Dr. Dieter Läpple, Experte für Internationale Stadtforschung an der HafenCity Universität, und Julian Petrin, Gründer der Bürger-Ideenplattform Nexthamburg. Moderation: Andrea Luksch und Catarina Felixmüller. In Kooperation mit NDR 90,3 und Hamburg Journal.

Jutta Blankau<br />(Foto: BSU)
Dieter Läpple<br />(Foto: privat)
Julian Petrin<br />(Foto: Körber-Stiftung /<br />Claudia Höhne)

Informationen

Dienstag, 27.11.2012 | 19.00 Uhr
NDR, Radiohaus 12 / Foyer
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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