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Gespräch

Hamburger im Exil: der Architekt Karl Schneider

Der Architekt und Stadtplaner Karl Schneider (1892-1945) arbeitete nach seiner Ausbildung u.a. bei dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius. Er eröffnete 1921 in Hamburg ein Architekturbüro und erwarb mit seinen Bauten im Stil des »Neuen Bauens« internationales Ansehen. Nach seinem Sieg im Wettbewerb um die Jarrestadt 1926 realisierte er wegweisende Wohnsiedlungen. Ab 1932 von den Nationalsozialisten wegen seines Baustils angefeindet, wurde er 1933 als Professor der Landeskunstschule Hamburg entlassen und mit Bauverbot belegt. 1938 ging er ins US-amerikanische Exil, wo er zunächst als Industriedesigner tätig war.

Elke Dröscher bewahrt eines seiner bekanntesten Gebäude in Hamburg, das »Landhaus Michaelsen am Falkenstein«, heutiger Sitz des Puppenmuseums. Sie spricht mit der Architekturhistorikerin Monika Isler Binz über Leben und Werk Karl Schneiders.

Moderation: Susanne Wittek, Initiative Literatur

Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich digital im Livestream an.

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

Monika Isler Binz (Foto: privat)
Elke Dröscher (Foto: privat)
Susanne Wittek (Foto: privat)

Informationen

Montag, 14.12.2020 | 19.00 Uhr
Diese Veranstaltung wurde leider abgesagt.
Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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