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Diskussion

Journalismus in der Krise: Sind Start-ups ein Ausweg für die Medienbranche?

Der Journalismus befindet sich im Umbruch. Er kämpft mit sinkenden Auflagen, schrumpfenden Einnahmen und einer wachsenden Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen. Besonders von der Krise betroffen sind privatwirtschaftlich organisierten Medien, die von kommerziellen Einkünften abhängig sind. Eine Blaupause für einen zukunftsfähigen Journalismus in der digitalisierten Gesellschaft ist nicht in Sicht.

Dabei ist unabhängige Berichterstattung zentral für die Demokratie. Große Hoffnungen werden in journalistische Neugründungen gesetzt. Doch diese gestalten sich schwierig: komplizierte Startbedingungen, fehlende Finanzierung, mangelnde Unterstützung.

Welche Innovationen sind sinnvoll und wie können diese angestoßen werden? Welche Akteure sind gefordert, damit neue journalistische Formate erfolgreich sein können?

Diskutieren Sie mit:

Jun.- Prof. Dr. Christopher Buschow
Bauhaus-Universität Weimar, Fachbereich Medienmanagement
Preisträger des Deutschen Studienpreises 2017

Christian Schwägerl
Mitgründer und Vorstand RiffReporter

Dr. Kerstin Fröhlich
Innovationsmanagement DER SPIEGEL

Moderation: Monika Seynsche, Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Diese Veranstaltung gehört zu der Reihe »Deutscher Studienpreis vor Ort« von Körber-Stiftung und Wissenschaft im Dialog: Studienpreisträgerinnen und -preisträger präsentieren an ihren Heimatuniversitäten der Stadtöffentlichkeit ihre Forschungsergebnisse und debattieren sie mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie dem Publikum. Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung Promovierte für fachlich exzellente Dissertationen aus, die zugleich von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung sind.

Christopher Buschow (Foto: David Ausserhofer)

Informationen

Mittwoch, 13.11.2019 | 19.00 Uhr
Bauhaus-Universität Weimar
Albrecht-Dürer-Str. 2
99425 Weimar
Wissenschaft im Dialog gGmbH in Kooperation mit der Körber-Stiftung

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