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Filmabend

Jud Süß 2.0. Vom NS- zum Online-Antisemitismus

Eine Veranstaltung der Reihe "ARTE-Filmpremieren"

Der Antisemitismus ist weltweit auf dem Vormarsch, Judenhass hat im Alltag erschreckende Aktualität. Als Begleiterscheinung der Pandemie beobachten internationale Recherche- und Monitoring-Stellen, wie überkommene antijüdische Feindbilder und Verschwörungsmythen im digitalen Raum florieren. Millionenfach werden antisemitische Bilder und Inhalte gepostet und geteilt, erreichen so völlig neue Zielgruppen und wirken bis tief in den Mainstream hinein.

Der Film »Jud Süß 2.0« (ARTE/rbb 2021) des Filmemachers Felix Moeller dokumentiert die visuellen Wurzeln dieser neuen Formen des Antisemitismus und wirft den Blick zurück auf die Bildpropaganda des Nationalsozialismus. Er zeigt, wie die Narrative von NS-Filmen bis heute wirken und verweist auf frappierende Kontinuitäten in der historischen und aktuellen Bildsprache. Im anschließenden Gespräch mit der Film- und Medienwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg spricht der Regisseur über alte und neue Stereotype des Antisemitismus.

Moderation: Miriam Rürup, Historikerin

Der Dokumentarfilm von Felix Moeller wird am 25. Januar um 22:40 Uhr auf ARTE ausgestrahlt.

Felix Moeller (Foto: privat)
Lea Wohl von Haselberg (Foto: privat)
Miriam Rürup (Foto: Georg Wamhof)

Informationen

Montag, 17.01.2022 | 19.30 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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