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Diskussion

Junge Forscherinnen ausgebremst

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich in der Pandemie die Arbeitsbedingungen für junge Forschende erschwert: Labore sind nur begrenzt zugänglich, der Aufwand für die Online-Lehre steigt, und Industriepartner ziehen sich aus Forschungsprojekten zurück. Das trifft den wissenschaftlichen Nachwuchs besonders hart, der angesichts befristeter Stellen und mit Blick auf das akademische Alter weiterpublizieren muss, als gäbe es keine Pandemie. Hinzu kommt die Kinderbetreuung im Homeoffice, die nach aktuellen Studien vor allem Frauen den Weg zur Professur erschwert. Wie verhindern wir angesichts ohnehin mühsamer Fortschritte der Gendergerechtigkeit, dass die Pandemie nun die Wissenschaft in die 70er Jahre zurückkatapultiert? Was muss passieren, damit die Wissenschaft hochqualifizierte Jungforscherinnen nicht dauerhaft verliert? Darüber diskutieren Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, Andrea Binder, Politikwissenschaftlerin und Studienpreisträgerin, Annette Barkhaus vom Wissenschaftsrat und Gisela Kopp, Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie und Junge Akademie.

Moderation: Katharina Menne, Die ZEIT

Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich digital im Livestream an.

Sabine Kunst (Foto: Matthias Heyde)
Andrea Binder (Foto: David Ausserhofer)
Annette Barkhaus (Foto: Wissenschaftsrat)
Gisela Kopp (Foto: Peter Himsel)
Katharina Menne (Foto: Fotostudio Jünger)

Informationen

Donnerstag, 06.05.2021 | 19.00 Uhr
Video Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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