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Diskussion

Kann die Europäische Union Gemeinschaft lernen?

Die Bewährungsprobe durch die Corona-Pandemie geht weit über Fragen des Gesundheitsschutzes hinaus und betrifft das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Miteinander als Ganzes. Wie unter einem Brennglas zeigen sich innereuropäische Brüche, Vorurteile und historisch gewachsene Missstände. Gleichzeitig hat die Krise – trotz aller nationaler Wagenburgmentalität – in der EU auch wieder zu einem zuletzt ungekannten Maß an Dialog, Abstimmung und Solidarität geführt. Welche historischen Erfahrungen und welche Gemeinsamkeiten können aktuell in der EU Zusammenhalt stiften? Wie wichtig sind Nationalstaaten und nationale Entscheidungswege in Krisenzeiten? Und wie stark ist die Sprengkraft europaskeptischer, nationalistischer und populistischer Bewegungen zu bewerten?

Eine Diskussion mit:

  • Catherine de Vries, Politikwissenschaftlerin, Bocconi Universität Mailand
  • Almut Möller, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten
  • Paul Nolte, Historiker, Freie Universität Berlin
  • Moderation: Gabriele Woidelko, Körber-Stiftung

Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich digital im Livestream an.

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Europa zusammenhalten«.

Catherine de Vries (Foto: privat)
Almut Möller (Foto: Senatskanzlei/Jan-Niklas Pries)
Paul Nolte (Foto: Bettina Ausserhofer)
Gabriele Woidelko

Informationen

Dienstag, 01.09.2020 | 19.00 Uhr
Video Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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