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Streitgespräch

Körber Debate: Ist eine Welt ohne Atomwaffen realistisch?

Eine Veranstaltung der Reihe "Körber Debate"

Ist eine Welt ohne Atomwaffen realistisch? Die Vision einer atomwaffenfreien Welt findet immer mehr Anhänger. Initiativen wie Global Zero und prominente Elder Statesmen wie Henry Kissinger oder Helmut Schmidt plädieren für die Abschaffung aller Atomwaffen. In seiner Prager Rede im Frühjahr hat auch US-Präsident Barack Obama die globale nukleare Abrüstung zum offiziellen Ziel der amerikanischen Politik erklärt. Nur wenn sich die Nuklearstaaten auf eine vollständige Abrüstung ihrer Arsenale verpflichten, so das Argument, kann die Gefahr einer globalen Verbreitung von Atomwaffen gebannt werden. Aber ist das Ziel einer atomwaffenfreien Welt überhaupt realistisch oder muss sie für immer Utopie bleiben? Werden Länder wie China, Indien oder Pakistan eines Tages wirklich bereit sein, auf die Abschreckungswirkung von Atombomben zu verzichten? Wie ist eine Welt ohne Nuklearwaffen möglich, wenn sich Staaten wie Nordkorea atomar bewaffnen und weitere Staaten diesem Beispiel folgen? Ein Streitgespräch mit Harald Müller, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (pro), und Michael Rühle, Stellvertretender Leiter der Politischen Planungseinheit im Kabinett des NATO-Generalsekretärs (contra). Hans Werner Kilz moderiert. In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.

Michael Rühle<BR>(Foto: Marc Darchinger)
Harald Müller<BR>(Foto: HSFK)
Hans Werner Kilz<BR>(Foto: SZ)

Informationen

Mittwoch, 21.10.2009 | 20.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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