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Gespräch

Kurden unter Beschuss

Eine Veranstaltung der Reihe "Stimmen der Freiheit"

Im September 2017 hat die kurdische Autonomieregion im Irak für eine Unabhängigkeit Kurdistans gestimmt. Dieses Ergebnis wurde von der irakischen Regierung jedoch nicht anerkannt. Das Referendum löste weltweite Kritik aus. Aufgrund seiner Berichterstattung über das Unabhängigkeitsreferendum wurde der Journalist, Blogger und politische Kommentator Kamal Chomani in seinem Heimatland Irak mit dem Tode bedroht. Chomani schreibt hauptsächlich über die kurdischen Regionen im Irak, sowie in Iran, in Syrien und in der Türkei. Sein Fokus liegt auf politischer Repression und Korruption sowie der Einschränkung von Presse- und Redefreiheit im kurdischen Gebiet. Nach den Morddrohungen ging er ins europäische Exil und fand Schutz in Hamburg.

Im Gespräch ist er mit der Nahost-Expertin Birgit Svensson. Sie arbeitet als Korrespondentin für mehrere deutschsprachige Zeitungen in Chomanis Heimatland. Trotz des hohen Sicherheitsrisikos hält sie sich seit 2004 kontinuierlich im Irak auf. Die beiden Journalisten sprechen über die politische Dimension der »Kurdenfrage« und über das journalistische Handwerk im Exil.

Veranstaltung in Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Süddeutschen Zeitung. Das Gespräch findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Moderation: Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung

Kamal Chomani (Foto: privat)
Birgit Svensson (Foto: privat)
Wolfgang Krach

Informationen

Montag, 25.06.2018 | 19.00 Uhr
Video KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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