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Buchpremiere

Mehr Indien, weniger China

China und Indien stehen als neue Mächte im Brennpunkt der Weltwirtschaft und der Weltpolitik. Die Hierarchie zwischen den beiden Milliardenvölkern scheint klar: China wird bereits neben den USA als neue Supermacht gesehen. Indien ist keine Weltmacht, dominiert aber Südasien und den Indischen Ozean.

Urs Schoettli, langjähriger Asien-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung, macht in seinem Essay »Mehr Indien, weniger China« deutlich: Die Europäer haben in den vergangenen Jahren dem totalitär regierten China weit mehr Beachtung geschenkt als dem demokratischen Indien. Erst in jüngster Zeit zeichnet sich eine Aufwertung Indiens ab. Noch ist es zu früh, von einer Trendwende zu sprechen, aber es gibt für Deutschland und Europa sehr gute Argumente, in die Zusammenarbeit mit Indien zu investieren. Die kulturelle Nähe, die gemeinsamen wirtschaftlichen und (sicherheits-)politischen Interessen, vor allem aber eine solide Wertegemeinschaft, basierend auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, machen Indien zu einem verlässlichen Partner im beginnenden »asiatischen Jahrhundert«.

Das Gespräch führt Roger de Weck, Herausgeber der »Standpunkte«-Reihe.

Urs Schoettli (Foto: privat)
Roger de Weck<BR>(Foto: wetli.com)

Informationen

Montag, 04.04.2011 | 20.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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