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Gespräch

Nach der Wende: Generation Gesamtdeutschland

Seit 30 Jahren ist Deutschland wiedervereinigt. 30 Jahre, in denen eine neue Generation herangewachsen ist: die Nachwendekinder. Sie kennen die Teilung nur aus Erzählungen, und doch wirkt diese spürbar nach. Nach der anfänglichen Euphorie folgten in Ostdeutschland wirtschaftliche und soziale Verwerfungen, die aus der Westperspektive häufig nicht verstanden oder ignoriert wurden. Noch immer gibt es gegenseitige Vorurteile. Die Geschichten und Lebenswege der Elterngeneration sind dabei sehr unterschiedlich. Beschäftigt die Teilung junge Menschen in Deutschland heute noch? Hilft ihnen der historische Rückblick, um die an vielen Stellen noch existierenden »Mauern in den Köpfen« zu überwinden? Welche Chancen bieten sich der Generation Gesamtdeutschland?

Eine Diskussion mit:

  • Naika Foroutan, Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung
  • Mareike Herz und Rayk Unger, Teilnehmer des Projektes »Nachwendekinder: 30 Jahre Deutsche Einheit«
  • Moderation: Christine Strotmann, Körber-Stiftung

Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich digital im Livestream an.

Die Veranstaltung ist Abschluss des einjährigen Projektes »Nachwendekinder: 30 Jahre Deutsche Einheit« der Körber-Stiftung, dessen Ergebnisse hier diskutiert werden.

Naika Foroutan (Foto: Rasmus Tanck)
Mareike Herz (Foto: Körber-Stiftung/Svea Pietschmann)
Rayk Unger (Foto: Körber-Stiftung/Svea Pietschmann)
Christine Strotmann

Informationen

Donnerstag, 01.10.2020 | 19.00 Uhr
Video Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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