Gespräch

Pakistan – Anschläge auf Menschenrechte

Eine Veranstaltung der Reihe "Stimmen der Freiheit"

Menschenrechte werden in Pakistan immer wieder verletzt: Sei es durch den Terror von Rebellengruppen wie den Taliban oder durch Geheimdienstübergriffe.

Kamal Khan arbeitete seit 2008 als regionaler Koordinator der pakistanischen Menschenrechtskommission in der Provinz Turbat Balochistan, ehe er 2013 wegen wiederholter Morddrohungen seine Position aufgeben, in seiner Heimat untertauchen und 2014 schließlich aus Pakistan fliehen musste. Er geriet ins Visier der Taliban, weil er mit Unterstützung der Internationalen Kommission der Juristen zahllose Menschenrechtsverletzungen der Islamisten, aber auch Angriffe der »Koranschüler« auf Bildungseinrichtungen, Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Minderheiten dokumentiert hatte. Zudem ging Khan als Mitglied der pakistanischen Menschenrechtskommission zahlreichen Schicksalen verschwundener Menschen nach – lästig sowohl für lokale Polizeikräfte als auch für den pakistanischen Geheimdienst ISI.

Über seine Arbeit und die Situation in Pakistan spricht Kamal Khan mit dem Zeit-Auslandskorrespondenten Ulrich Ladurner unter Moderation von Wolfgang Krach, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung.

In Kooperation mit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, der Weichmann-Stiftung und der Süddeutschen Zeitung.

In englischer Sprache mit Übersetzung.

Kamal Khan, Menschenrechtsaktivist<br />(Foto: privat)
Ulrich Ladurner, Zeit-Auslandskorrespondent<br />(Foto: Nicole Sturz)
Wolfgang Krach,<br />Süddeutsche Zeitung<br />(Foto: Süddeutsche Zeitung)

Informationen

Montag, 27.04.2015 | 20.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung