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Vortrag

Rede zum Exil: Liao Yiwu

Liao Yiwu wurde 1958 in der Provinz Sichuan geboren und wuchs als Kind in der großen Hungersnot der 60er Jahre auf. Er lebte jahrelang von unterschiedlichen Tagelöhner-Jobs. 1989 schrieb er das Gedicht »Massaker« über das gewaltsame Vorgehen der kommunistischen Machthaber gegen die Protestbewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens, was gravierende Folgen für ihn hatte: Die chinesische Regierung verbot seine Werke und inhaftierte ihn für mehrere Jahre. Wieder in Freiheit, floh Liao Yiwu ins deutsche Exil, wo ihm 2012 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen wurde. Über seine Flucht und sein neues Leben in Berlin spricht er in der diesjährigen Rede zum Exil.

In chinesischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.

Moderation: Sven Tetzlaff, Körber-Stiftung

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

Liao Yiwu (Foto: Alžběta Huclová)
Sven Tetzlaff

Informationen

Dienstag, 28.05.2019 | 19.00 Uhr
Video KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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