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Vortrag

Rede zum Exil mit Anabel Hernández

Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder der Welt. Immer wieder geraten dort auch Journalistinnen und Journalisten zwischen die Fronten. »Reporter ohne Grenzen« führt das mittelamerikanische Land auf den unteren Rängen. Anabel Hernández ist eine der führenden mexikanischen Investigativ-Journalistinnen. Bekannt ist die vielfach ausgezeichnete Reporterin vor allem für ihre Recherchen zu Drogenkrieg, Korruption und Menschenhandel. Da ihre Arbeit sie und ihre Familie immer wieder in große Gefahr brachte, musste sie Mexiko verlassen und lebt inzwischen in Europa. In ihrer Rede spricht Hernández über ihre persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen und nähert sich den Zumutungen und Chancen eines Neuanfangs im Exil. 

Mit der »Rede zum Exil« möchte die Körber-Stiftung dazu beitragen, Exilierte in Deutschland stärker in den bürgerschaftlichen Dialog einzubinden und ihre Anliegen in die Gesellschaft zu tragen. Nach Ilija Trojanow, Can Dündar und Yiao Yiwu wird Anabel Hernández die nunmehr vierte »Rede zum Exil« halten, die auch in diesem Jahr wieder den Auftakt zur Fachkonferenz »Exile Media Forum« bildet. 

Veranstaltung in englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich digital im Livestream an.

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

Anabel Hernández (Foto: privat)

Informationen

Montag, 23.11.2020 | 19.00 Uhr
Video Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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