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Gespräch

Regimekritik als Wagnis

Eine Veranstaltung der Reihe "Stimmen der Freiheit"

Tadschikistan ist auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen auf Platz 149. Das tadschikische Regime fährt seit Jahren einen harten Kurs gegen die Opposition und die freie Presse in der ehemaligen sowjetischen Teilrepublik. Das musste auch Humayra Bakhtiyar erleben. Die Journalistin war in der Hauptstadt Duschanbe zunächst als Parlamentsreporterin aktiv, beschäftigte sich in ihrer Berichterstattung aber zunehmend mit menschenrechtlichen Themen.

Für ihre Recherchen zum Thema »Radikalismus und Extremismus« wurde sie vom »Institute for War and Peace Reporting« ausgezeichnet. Diese und andere Veröffentlichungen brachten Bakhtiyar ins Visier des tadschikischen Geheimdienstes. Seit 2016 lebt sie deswegen in Hamburg im Exil.

Im Gespräch ist Bakhtiyar mit der Zentralasien-Korrespondentin Edda Schlager. Schlager lebt seit 2005 in Kasachstan und berichtet von dort über die zentralasiatischen Staaten. Die beiden Journalistinnen geben einen Einblick in die sich zuspitzende Lage der Pressefreiheit in Tadschikistan und welche Gefahren sich daraus für Journalisten ergeben.

In Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Süddeutschen Zeitung.

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Moderation: Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

Humayra Bakhtiyar (Foto: Körber-Stiftung/Friedrun Reinhold)
Edda Schlager (Foto: privat)
Wolfgang Krach

Informationen

Montag, 11.02.2019 | 19.00 Uhr
Video KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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