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Diskussion

Schuld. Was bleibt von 1945?

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld ist bis heute Kernstück deutscher Erinnerungskultur und kollektiver Selbstwahrnehmung. Die Herausforderungen und Konsequenzen, die damit verbunden waren und sind, geraten in der Vorstellung einer »gelungenen deutschen Vergangenheitsbewältigung« jedoch allzu leicht aus dem Blick. Wie lässt sich »Schuld« historisch einordnen? Welches individuelle, gesellschaftliche und politische Vermächtnis folgt aus ihr, 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs? Was lässt sich aus den Verbrechen Einzelner, den Versäumnissen Vieler und den Verstrickungen aller für heutige Konflikte und unseren Umgang mit ihnen lernen?

Eine Diskussion mit:

  • Niels Annen, MdB, Staatsminister im Auswärtigen Amt
  • Mary Fulbrook, Historikerin
  • Philippe Sands, Autor und Professor für Internationales Recht
  • Moderation: Lorenz Hemicker, FAZ

Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich online im Livestream und teilweise in englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung an.
In Kooperation mit dem Auswärtigen Amt

Niels Annen (Foto: Thomas Imo/photothek.net)
Mary Fulbrook (Foto: privat)
Philippe Sands (Foto: Antonio Zazueta Olmos)
Lorenz Hemicker (Foto: Fricke)

Informationen

Montag, 26.10.2020 | 19.15 Uhr
Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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