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Gespräch im Literaturhaus Hamburg

Sprechgewohnheiten: Was heißt denn Sprachsensibilität?

Eine Veranstaltung der Reihe "Gebundenes Leben"

Müssen wir unser Sprechen und Schreiben verändern, um für mehr Gerechtigkeit im Umgang miteinander zu sorgen und Diskriminierungen zu vermeiden? Oder betreiben diejenigen, die Gendersternchen in der Amtssprache und in Schulbüchern durchsetzen wollen, künstliche Sprachlenkung »von oben«? Was genau bedeutet Sprachsensibilität, wo geht es um die Ästhetik von Sprache und wo um die Reflexion gesellschaftlicher Entwicklung? Über ein emotional aufgeheiztes Thema sprechen die Journalistin Petra Gerster, die soeben mit Christian Nürnberger das Buch »Vermintes Gelände. Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert« veröffentlicht hat, und die an der Freien Universität Bozen lehrende Linguistin Ewa Trutkowski, zu deren Forschungsschwerpunkten die Interaktion von Genus und Sexus, dem natürlichen und grammatischen Geschlecht, gehört.

Moderation: Stephanie Rohde, Journalistin

Der Abend ist der zweite Teil der gemeinsamen vierteiligen Veranstaltungsreihe »Im Anfang war das Wort. Sprache und Öffentlichkeit heute« von Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg, in der Schriftstellerinnen und Journalisten, Autorinnen und Kulturwissenschaftler diskutieren, wie sich liberale Gesprächskulturen und -werte im aktuellen öffentlichen Diskurs verschieben und wandeln.

Weitere Termine: 28. März im KörberForum und 27. April im Literaturhaus Hamburg (Schwanenwik 38, 22087 Hamburg)

Ewa Trutkowski (Foto: Alexander Erlacher)
Petra Gerster (Foto: Rico Rossival)
Stephanie Rohde (Foto: WDR)

Informationen

Dienstag, 22.02.2022 | 19.30 Uhr
Literaturhauscafé Hamburg GmbH
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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