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Diskussion

Weltkulturen im Museum

Als Ende des 19. Jahrhunderts der Museumstyp »Völkerkundemuseum« aufkam, versprach er dem europäischen Publikum einen wissenschaftlichen Blick in exotische, ferne und fremde Kulturen. Tatsächlich war er kolonialistisch geprägt.

Die Rolle des ethnologischen Museums in einer globalisierten Welt – vernetzt durch Handel, Migration, Tourismus, Medien und Wissenschaft – muss neu verhandelt werden. Die Abgrenzung zwischen dem Fremden und dem Eigenen ist in einer diversen Gesellschaft nicht mehr nachvollziehbar. Wie aber kann das ethnologische Museum sich neu erfinden und von der europäischen Betrachtungsweise zu einer multiperspektivischen kommen?

Über die neue Relevanz der ethnologischen Museen diskutieren Barbara Plankensteiner, Direktorin des MARKK – Museum am Rothenbaum, Lars-Christian Koch, Sammlungsdirektor am Humboldt Forum Berlin, und Aurora Rodonò, Diversity-Managerin am Rautenstrauch-Joest Museum Köln.

Moderation: Tobias Timm, Journalist

Barbara Plankensteiner (Foto: Paul Schimweg/MARKK)
Lars-Christian Koch (Foto: Martin Franken/SPK)
Aurora Rodonò (Foto: Jörg Pastler)
Tobias Timm (Foto: Julian Röder)

Informationen

Dienstag, 26.11.2019 | 19.00 Uhr
Video KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Hygieneregeln zum Download (PDF)

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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