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Gespräch

Wenn das Private politisch ist

Der Umgang mit dem Schicksal von Opfern staatlicher Verfolgung und Gewalt fordert Gesellschaften heraus. Wie stark beeinflusst Geschichtspolitik, wie im Privaten über Familiengeschichte gesprochen wird? Und wieviel politische Sprengkraft kann in privaten Schicksalen stecken?

Über dieses Thema sprechen Irina Scherbakowa, Mitinitiatorin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial International und jahrzehntelange Aktivistin für die Aufarbeitung der Verbrechen des Stalinismus, und der Historiker Jörg Ganzenmüller, Professor für Europäischen Diktaturenvergleich an der Universität Jena.

Sie befassen sich mit Unterschieden im privaten und öffentlichen Gedächtnis und deren Folgen, leuchten die Bedeutung der Geschichte von unten für unsere Gesellschaften aus und sprechen über eigene Erfahrungen mit diesem Thema aus Russland und Deutschland.

Moderation: Ralf Possekel, Arbeitsgemeinschaft »Frieden und Entwicklung« und Stiftung EVZ

Irina Scherbakowa (Foto: David Ausserhofer)
Jörg Ganzenmüller (Foto: Universität Jena)
Ralf Possekel (Foto: privat)

Informationen

Mittwoch, 12.06.2019 | 19.00 Uhr
Video KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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