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Gespräch

Wie (un)politisch ist der Sport?

In der Charta der Olympischen Spiele ist festgelegt, dass politische Demonstration oder Propaganda bei den Spielen nicht gestattet ist. Seit jeher aber bieten derartige Sportgroßereignisse eine Bühne für politische Zwecke und die Instrumentalisierung von Sportlerinnen und Sportlern. Im Nationalsozialismus etwa nahm der Sport eine tragende Rolle ein, ob aus rassenideologischen Gründen, zur sogenannten Wehrhaftmachung des Volkes oder bei Olympia 1936. Wie wurden Sportlerinnen und Sportler im Sinne der NS-Ideologie instrumentalisiert? Welche Parallelen gibt es zur politischen Vereinnahmung des Sports in der Gegenwart? Und wie gehen Sportlerinnen und Sportler heute mit ihrer Rolle um? Darüber diskutieren Lilly Woelke und Narada Grosser, Teilnehmende des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2020/21, mit dem Sportwissenschaftler und Historiker Berno Bahro und der Europameisterin im Zweierbob 2021 Deborah Levi.

Moderation: Ronny Blaschke, freier Journalist

Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich digital im Livestream an.

Deborah Levi (Foto: Deutscher Bob- und Schlittenverband)
Lilly Woelke (Foto: privat)
Narada Grosser (Foto: privat)
Berno Bahro (Foto: privat)
Ronny Blaschke (Foto: Sebastian Wells)

Informationen

Donnerstag, 17.06.2021 | 19.00 Uhr
Video Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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