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Meldung

Vertrauenskrise zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

Nicht nur der Journalismus, auch Forscherinnen und Forscher sowie ihre in jahrelanger Arbeit gewonnenen wissenschaftlichen Ergebnisse werden zunehmend in Zweifel gezogen. Positionen und Perspektiven der heutigen Wissenschaftskommunikation widmet sich die von der Körber-Stiftung mit initiierte neue Publikation »Wissenschaft und Gesellschaft«.

Mit Beiträgen von Manuel J. Hartung (Die Zeit), Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, Friederike Schneider (Körber-Stiftung) u.a. thematisiert die Herausgeberschrift »Wissenschaft und Gesellschaft: Ein vertrauensvoller Dialog. Positionen und Perspektiven der Wissenschaftskommunikation heute« diese zu beobachtende Vertrauenskrise.

Auch hierzulande finden sich immer mehr Bürger bereit, schulterzuckend an »alternative Fakten« zu glauben. Wie können Journalisten mit dieser brisanten Entwicklung umgehen? Was bedeutet sie für Wissenschaftler, für Forschungseinrichtungen, Universitäten oder Stiftungen? Mit welchen Inhalten und mit welchen Medienformaten erreichen sie eine Öffentlichkeit, die zunehmend bereit ist oder auch dazu verführt wird, rasche und eingängige Antworten zu akzeptieren?

Die Herausgeber Johannes Schnurr (Daimler und Benz Stiftung) und Alexander Mäder (Hochschule der Medien in Stuttgart) baten für den Band Journalisten und in der Öffentlichkeitsarbeit Tätige, Wissenschaftler, Blogger sowie Vertreter von Stiftungen und Forschungseinrichtungen, zu erläutern, wie sie sich – persönlich – diesem gesamtgesellschaftlichen Trend zur reinen Meinung entgegenstellen und mit welchen Methoden sie das öffentliche Ansehen der Wissenschaft stärken möchten. 

Das Buch wurde vom Arbeitskreis »Wissenschaft und Forschung« des Bundesverbands Deutscher Stiftungen initiiert und von der Daimler und Benz Stiftung, der Körber-Stiftung, der Stiftung Mercator und der Volkswagenstiftung gefördert.

Frei verfügbares e-Book (PDF) 
Flyer zum Download (PDF)


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