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Aktuelles
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    Vom Online-Labor bis zum Tüftelhandbuch

    Auf der Website der MINT-Regionen entsteht derzeit eine Sammlung von Beispielen guter MINT-Praxis aus ganz Deutschland. Sie zeigt, wie kreativ und innovativ außerschulische Lernorte und Initiativen auf die aktuelle Corona-Krise reagieren.

    Die außerschulische MINT-Bildung ist im Lockdown: Kitas und Schulen sind im Notbetrieb, Schülerforschungszentren und –labore weitgehend geschlossen, AGs und Forscherclubs können derzeit nicht stattfinden. Jetzt sind kreative Ideen, virtuelle Lösungen und innovative Ansätze gefragt, um Schülerinnen und Schüler weiterhin zu erreichen und für MINT zu begeistern. Davon gibt es bereits sehr viele, wie die Sammlung von Best Practice Beispielen auf der Website der MINT-Regionen zeigt.

    Schnitzeljagden,Tüftelhandbücher und Technik-Kisten

    Mehr als 30 Ideen, Aktionen und Angebote sind hier schon als Projektsteckbriefe zu finden. Dazu gehören virtuelle Angebote und Matching-Programme zur Berufsorientierung ebenso wie digitale Schnitzeljagden, Social Media Aktionen oder der Versand von Tüftelhandbüchern und Technik-Kisten. So verschickt die Technik-Initiative Karlsruhe per Fahrradkurier Fischertechnikkästen zu den Kindern und Jugendlichen nach Hause, um die bisherige AG auch weiterhin fortsetzen zu können. Die Initiative NAT bringt den Nachwuchs mit Expertinnen und Experten remote zum mint:match zusammen und das  zdi-Zentrum Lippe.MINT reist mit Schülerinnen und Schülern virtuell in die Stratosphäre.

    Wissen weitergeben, Erfahrungen austauschen

    Die Projekte und Aktionen werden jedoch nicht nur auf der Website gesammelt, sondern MINT-Akteurinnen und Akteuren soll die Möglichkeit gegeben werden, ihr Wissen weiterzugeben und Erfahrungen auszutauschen. Daher ist ein regelmäßiger Best Practice Call per Zoom-Konferenz geplant. Im Verlauf einer Stunde stellt jeweils eine Referentin oder ein Referent das Projekt vor und kann im Anschluss mit den Teilnehmenden darüber diskutieren. Um einen wirklichen Austausch zu ermöglichen, ist die Anzahl der Teilnehmenden auf 30 Personen begrenzt.

    Der erste Call mit Julia Freudenberg, die am 27. Mai über die Hacker School @home berichtet, ist bereits ausgebucht. Beim zweiten Call am 10. Juni geht es um die Instagram-Kampagne »Das find‘ ich MINT« von der Universität Augsburg. Die Registrierung ist ab dem 27. Mai möglich.

    MINT-Akteurinnen und Akteure können auch weiterhin ihre Corona-Aktionen hier eintragen.

    Zur Best Practice Sammlung

     


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