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Weltpremiere für COPAS

COPAS, ein Seilbahnsystem für den Regenwald, um im Kronendach die Interaktion von Pflanzen und Tieren zu erforschen, wurde am 20. September in Französisch Guyana eröffnet. Eine Weltpremiere für ein Forschungsprojekt, das 1996 mit dem Körber-Preis ausgezeichnet wurde.

»Auf der Welt gibt es bis zu 10 Millionen Lebewesen, von denen nur etwa 1,8 Millionen bekannt sind. Viele unentdeckte Arten leben in der Tiefsee oder in den Baumkronen tropischer Regenwälder«, sagt Gerhard Gottsberger, ehemaliger Leiter der Ulmer Abteilung für Spezielle Botanik sowie des Botanischen Gartens. Er hatte zusammen mit den Forschern Pierre Charles-Dominique, Antoine Cleef, Bert Hölldobler, Karl E. Linsenmair und Ulrich Lüttge 1996 für ihre Idee, ein System zu entwickeln, das Menschen auf sichere Weise in die Baumkronen des Regenwaldes zu bringen, den Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft erhalten. Jetzt hatte das Projekt Weltpremiere. Gerhard Gottsberger und Pierre Charles-Dominique erprobten im September die von ihnen erdachte »Seilbahn« im europäisch tropischen Regenwald von Französisch Guyana. »Das neue System ist besser als Fliegen«, so Bernhard Lohr, ein ehemaliger Mitarbeiter Gotssbergers, der anlässlich der offiziellen Einweihung das System als einer der Ersten testen konnte.

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