+
  • Hanna Stoldt konnte mit ihrem Dokumentarfilm »1958 – Eine Revolution in den Forstbaumschulen – und was mein Ur-Opa damit zu tun hat« überzeugen. (Foto: privat)
  • Henri Karaski hat zur Transformation eines Volkseigenen Betriebes in ein mittelständisches Unternehmen nach der Wende geforscht. (Foto: privat)
  • - Meldung

    Wie kommt Corona ins Museum?

    Die Körber-Stiftung und der Historikertag laden am 7. Oktober 2021 Schülerinnen und Schüler bundesweit dazu ein, sich mit der Relevanz von Geschichte zu beschäftigen und Einblicke in die Arbeit von Historikerinnen und Historikern zu bekommen.

    Vier Alumni des Geschichtswettbewerbs gehören zu den wenigen, die vor Ort an der Ludwig-Maximilians-Universität München dabei sein werden. Zunächst wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben, wird der 53. Deutsche Historikertag zum Thema »Deutungskämpfe« vom 5. bis zum 8. Oktober 2021 überwiegend digital ausgerichtet.

    Online-Programm am 7. Oktober

    Eine live gestreamte Sektion und vier Webinare laden Jugendliche ab 15 Jahren bundesweit zum Zuschauen und Mitdiskutieren ein. Inhaltlich geht es um Rassismus und Diskriminierung im Sport, um die Geschichte der EU, aber um auch Fragen wie: Was hat der Trend zum »Do it yourself« mit dem Kaiserreich zu tun? Wie gelangten antike griechische Helden in die nationalsozialistische Jugendkultur? Oder wie können wir künftig die Geschichte der Corona-Pandemie im Museum ausstellen? Neben ausgewiesenen Historikerinnen und Historikern wirken sechs Preisträgerinnen und Preisträger des Geschichtswettbewerbs an dem Programm mit. Sie moderieren Webinare oder sitzen selbst auf dem Podium. Mehr Informationen zu den Veranstaltungen und zur Anmeldung hier.

    Schüler:innenpreis des Historikerverbands

    Hanna Stoldt (15) und Henri Karaski (21) werden für ihre Beiträge zum Geschichtswettbewerb 2018/2019 »Krise, Umbruch, Aufbruch« vom Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) mit dem Schülerpreis für herausragende historische Forschungsprojekte ausgezeichnet.

    Die Jury hat sich die Auswahl nicht leichtgemacht: »Alle Beiträge sind auf ihre Art bemerkenswerte Forschungsleistungen« lobte sie und entschied sich am Ende für zwei Beiträge aus verschiedenen Altersgruppen: Hanna Stoldt aus Rellingen konnte mit ihrem Dokumentarfilm »1958 – Eine Revolution in den Forstbaumschulen – und was mein Ur-Opa damit zu tun hat« überzeugen. Henri Karaski aus Meißen, heute Student in Maastricht, hat zur Transformation eines Volkseigenen Betriebes in ein mittelständisches Unternehmen nach der Wende geforscht. Beide bekommen den Preis bei der hybriden Festveranstaltung des Historikertags in München am 7. Oktober 2021 überreicht. Auch wir gratulieren.


    to top