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Wie sich Deutschland durch die Flüchtlinge verändert

Rund 150 politische Entscheidungsträger – darunter Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz – sowie Experten und Multiplikatoren sprachen im KörberForum über die langfristigen Folgen, die sich aus der Zuwanderung von Flüchtlingen für Deutschland und Europa ergeben.

Am 9. Dezember drehte sich im KörberForum alles um das Motto »Nach der ersten Hilfe – Wie sich Deutschland durch die Flüchtlinge verändert«.

Shermin Langhoff, Intendantin des Berliner Maxim Gorki Theaters, beantwortete in ihrer Eröffnungsrede die Frage, wie sich zukünftig Identität und Gesellschaft in Deutschland durch die aktuelle Flüchtlingsbewegung verändern würden, mit einer klaren Aussage: »Das neue Volk ist schon da!«. Viele Menschen hätten in den letzten Monaten ihre Bereitschaft zu einer modernen und pluralistischen Gesellschaft unter Beweis gestellt.

In dem anschließenden Gespräch zwischen dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, Andreas Cichowicz, Fernseh-Chefredakteur des Norddeutschen Rundfunks und Wolfgang Krach, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, ging es dann vorwiegend um die realpolitischen Rahmenbedingungen der von Langhoff entworfenen Vision der modernen und inklusiven Gesellschaft. Scholz beantwortete Fragen zu einer möglichen Spaltung Europas vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsthematik und nahm zu den Herausforderungen Stellung, denen sich der Stadtstaat Hamburg mit Blick auf Unterbringung, Versorgung und Integration der Flüchtlinge gegenüber sieht. Er verdeutlichte: »Wenn wir aus der gegenwärtigen Flüchtlingsherausforderung irgendetwas lernen, dann doch wohl, dass die Vorstellung falsch ist, dass es einen Teil der Welt gibt, in dem etwas geschieht, das uns nichts angeht.«

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