+
  • Foto: Körber-Stiftung
  • - Meldung

    Wolfgang Schäuble und Adam Tooze diskutieren über transatlantische Beziehungen

    Kurz nach der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 diskutierten der Präsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Schäuble, und der Historiker Adam Tooze von der Columbia University in New York über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen für Europa und die transatlantischen Beziehungen.

    Nicht erst seit dem globalen Ausbruch der Corona-Pandemie sind die transatlantischen Beziehungen angespannt: nationale Alleingänge, Protektionismus und die Abkehr der USA von ihrem moralischen Führungsanspruch in der Welt stellen die westliche Weltordnung ganz grundsätzlich in Frage, die 1945 entstand und 1989 scheinbar bestätigt wurde. 

    Wo gibt es aktuell Handlungsspielräume in den transatlantischen Beziehungen und wer könnte sie nutzen? Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie im Vergleich zu anderen Krisen der jüngeren Vergangenheit für die Gestaltung der Beziehungen zwischen den USA und ihren europäischen Partnern? Was können Deutschland und Europa aus dem Ordnungsgefüge des 20. Jahrhunderts für ihre globale Rolle in einer noch näher zu definierenden neuen Epoche lernen?

    Wenige Tage nach der US-Präsidentschaftswahl 2020 diskutierten darüber Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und der US-amerikanische Wirtschaftshistoriker Adam Tooze von der Columbia-University in New York bei einer Veranstaltung der Körber-Stiftung in Kooperation mit Der SPIEGEL. Es moderierte Susanne Beyer, Der SPIEGEL, Berlin.

    Die Aufzeichung des Gesprächs ist hier verfügbar.


    to top