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Die Idee

Die Welt zu verbessern, ist in jedem Alter möglich. Im 60. Jahr ihres Bestehens zeichnet die Körber-Stiftung mit dem Zugabe-Preis erstmals soziale Gründerinnen und Gründer 60plus aus. Das sind Menschen, die mit sozialem Gründergeist Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit finden und dafür eine Organisation aufbauen. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten, die mit ihren Initiativen zeigen, dass Erfahrung und Innovation, Ruhestand und Aufbruch, Alter und Social Impact sich produktiv ergänzen – und die damit alle Generationen bestärken, die Phase nach der Lebensmitte neu zu nutzen: für eine Zugabe.

Innovation und sozialer Gründergeist sind kein Privileg der jüngeren Generation. Menschen, die 60 Jahre oder älter sind, bringen nicht nur die Erfahrungen von Aufbruch und gesellschaftlicher Gestaltung mit, sie haben oftmals auch eine große Zeitressource nach ihrem Berufsleben. Daraus lässt sich viel machen: eine Zugabe – für den Einzelnen und für uns alle.

Die Körber-Stiftung will Mut machen, die Phase nach der Lebensmitte zu nutzen, um kreative Lösungen für die Probleme und Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Sie macht aufmerksam auf die Menschen, die bereits mit guten Ideen für eine bessere Gesellschaft aktiv werden und bestärkt diejenigen, die den Wechsel in die nachberufliche Phase nutzen wollen, um selbst Verantwortung für gesellschaftlichen Wandel zu übernehmen.

Aktuelles


Meldung

Marc Freedman, CEO der US-Organisation Encore.org, sprach in der Körber-Stiftung über Chancen der Langlebigkeit in den USA, das Auflösen von Alters-Stereotypen und die Rolle älterer Menschen bei der Umsetzung neuer Ideen und innovativer Gründungen. Titel seines Vortrags: »The Aging Opportunity. How we can make most of the longevity revolution«.

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Meldung

Die Zukunft unserer Gesellschaft kann auf die Potenziale der Älteren bauen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung unter 50- bis 75-Jährigen. 75 Prozent der Befragten sind bereit, sich gesellschaftlich zu engagieren. Die Gründung eines sozialen Unternehmens ist für jeden Fünften (19 Prozent) denkbar.

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Nominierung eröffnet

Mit einem Kick-off am 25. September 2018 wurde die Nominierungsphase des neuen Preises für soziale Gründer*innen 60plus gestartet.

Bis Ende November 2018 können Kandidatinnen und Kandidaten für den Zugabe-Preis 2019 von dem breit aufgestellten Search Committee vorgeschlagen werden.

Nominierungsbogen (PDF)

Stimmen zum Zugabe-Preis

»Wir brauchen Pioniere des demografischen Wandels: Menschen, die uns zeigen, was wir in der zweiten Hälfte des Lebens neu anfangen können. Es ist wunderbar, dass wir ihre Arbeit nun würdigen können. Zugeberinnen und Zugeber leben vor, was alles noch möglich ist - und wie wir als Gesellschaft vom demografischen Wandel profitieren können.«

Margaret Heckel, Wirtschafts- und Politikjournalistin, Mitglied der Zugabe-Jury

»Die demografische Entwicklung betrifft jeden Babyboomer, das alte Dreiphasenmodell der Lebens- und Berufsweggestaltung hat ausgedient. Auf uns warten weitere Übergänge und persönliche Entwicklungsperspektiven, die sich, geprägt von Seniorität und sozialunternehmerischem Engagement, für jeden Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt auszahlen werden.«

Ralf Sange, Gründer der Initiative Gründer 50plus, Mitglied der Zugabe-Jury

»Eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung, zugleich mutig, offen, demütig, empathisch und (politisch) klug. Nicht nur Politiker, auch Einzelne müssen für diese Werte stehen. Und sich mit anderen zusammenstellen. In die Mitte der Gesellschaft. Wenn Du es nicht machst, passiert es nicht. Aber wenn Du beginnst, egal, wie alt Du bist, dann bleibst Du nicht allein. Mach Deine Gaben zur Zugabe für viele.«

Stephan Abarbanell, Kulturchef des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Mitglied im Search Committee des Zugabe-Preises

»Zugabe macht Gründerinnen und Gründer sichtbar, von denen die Öffentlichkeit viel zu wenig weiß. Menschen, die sich engagieren, aber kein Aufheben darum machen- gut, dass Zugabe das Licht auf sie richtet.«

Brigitte Zypries, Bundesministerin a. D. für Wirtschaft und Energie, Darmstadt, Mitglied der Zugabe-Jury

Teilnahme

Für den Zugabe-Preis können sich Einzelpersonen und Teams bewerben, die zuvor nominiert wurden. Bei der Nominierung wird die Körber-Stiftung von einem Search Committee, einem breiten Netzwerk von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, aus den Sozialverbänden und aus dem Social-Impact-Bereich sowie aus den Medien unterstützt. Nominiert werden können Personen, die

  • mindestens 60 Jahre alt sind und ihre Zugabe frühestens mit 50 gestartet haben
  • im Social Impact den primären Zweck ihrer Zugabe sehen und bereits eine positive gesellschaftliche Wirkung vorweisen können
  • mit unternehmerischem Geist eigene Strukturen und Organisationsformen geschaffen haben – zum Beispiel eine gGmbH, Genossenschaft, Stiftung, GmbH oder einen Verein

Bei der Nominierung von Teams muss mindestens eine Projektgründerin oder ein Projektgründer die o. g. Bedingungen erfüllen.
Wir freuen uns über viele und vielfältige Nominierungen für den Zugabe-Preis. Wenn auch Sie die Kriterien einer Zugeberin oder eines Zugebers erfüllen oder eine Person kennen, die nominiert werden sollte, nehmen Sie gern unter zugabe@koerber-stiftung.de Kontakt mit uns auf.

Bewertungskriterien

Ausschlaggebend für die Vergabe des Zugabe-Preises sind vor allem

  • die gesellschaftliche Relevanz und Wirkung der Gründung
  • die Qualität der Organisation
  • der soziale Gründergeist der Nominierten

Auswahlverfahren

Für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen. Die nominierten Bewerberinnen und Bewerber haben die Möglichkeit, sich, ihre Organisation sowie deren gesellschaftliche Wirkung über eine standardisierte Online-Bewerbung vorzustellen. Eine breit besetzte Experten-Jury ermittelt auf der Basis der eingereichten Bewerbungsunterlagen eine Shortlist mit zehn Finalistinnen und Finalisten. In einer zweiten Jurysitzung präsentieren die ausgewählten Gründerinnen und Gründer ihre Organisationen persönlich der Jury, die dann die drei Preisträgerinnen und Preisträger des Zugabe-Preises 2019 festlegt.

Preise und Preisverleihung

Drei Preisträgerinnen oder Preisträger erhalten eine Preissumme in Höhe von je 60.000 Euro. Sie werden als Auftakt der Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der Körber-Stiftung am 4. Juni 2019 in Hamburg mit dem Zugabe-Preis ausgezeichnet.

FAQ (PDF)

Teilnahmebedingungen (PDF)

Datenschutzhinweise (PDF)

Kontakt

Standort:
Bergedorf
Gräpelweg 8
21029 Hamburg (Bergedorf)

Karin Haist
Leiterin bundesweite Demografie-Projekte
Stv. Leiterin im Haus im Park

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 44
E-Mail haist@koerber-stiftung.de

Imke Bredehöft (in Elternzeit)
Programmleiterin
Zugabe-Preis

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 31
E-Mail bredehoeft@koerber-stiftung.de

Jana Lunz
Programm-Managerin
Zugabe-Preis

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 31
E-Mail lunz@koerber-stiftung.de

Caroline Oxley
Programm-Managerin
Zugabe-Preis

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 32
E-Mail oxley@koerber-stiftung.de

Jury

Die Mitglieder der Experten-Jury wählen aus einer von ihnen ermittelten Shortlist die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

zur Jury

Search Committee

Themen-Experten, regionale Akteure und Medienvertreter sind Mitglied im breit aufgestellten Nominierungsgremium, das deutschlandweit die Kandidatinnen und Kandidaten für den Zugabe-Preis sucht.

zum Search Committee

Zeitleiste

25. September 2018
Kick-off
Start Nominierungen / Bewerbungen

30. November 2018
Ende der Nominierungsphase

10. Januar 2019
Ende der Einreichungsfrist

Februar 2019
Benennung der Shortlist

4. April 2019
finale Jurysitzung

4. Juni 2019
Preisverleihung
zum 60. Jährigen Stiftungsjubiläum

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