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Zugabe-Preis
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    Die Zugabe-Preisträger 2021 sind gekürt: drei soziale Gründerinnen und Gründer 60 plus

    Annette Habert, Josef Martin und Dirk Müller-Remus sind über 60 Jahre alt – und waren auch schon jenseits der 50, als sie ihre gemeinwohlorientierten Unternehmen gegründet haben. Die Jury des Zugabe-Preises der Körber-Stiftung hat sie deshalb zu überzeugenden Rollenvorbildern für neues Altern erklärt.

    Die Preisverleihung wird am 8. Juni 2021 stattfinden. Am 23. März tagte die Zugabe-Jury und wählte aus insgesamt 47 nominierten Unternehmerpersönlichkeiten 60plus die drei Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2021 aus. Von allen dreien sind die Jurorinnen und Juroren überzeugt. Rudolf Kast, Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender des Demografienetzwerks Deutschland ddn e. V.: »Wir haben erfolgreiche Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer ausgezeichnet, die mit nachhaltigen Geschäftsmodellen das Leben von Benachteiligten in der Gesellschaft verbessern. Besser noch: Die Zugabe-Preisträger 2021 zeigen uns auch, wie sehr wir auf das Alter vertrauen dürfen, wenn es um gesellschaftliche Visionen, Strategie und Leidenschaft geht.« Jeder Zugabe-Preis ist mit 60.000 Euro dotiert.

    Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger 2021

    Annette Habert (60) hat mit 52 Jahren die gemeinnützige GmbH Flechtwerk 2+1 gegründet, um zu stabilen Bindungen in Scheidungsfamilien beizutragen. Flechtwerk vermittelt weit anreisenden Müttern und vor allem Vätern rund 1800 Familien, die sie als Gastgeber übernachten lassen.

    Dirk Müller-Remus (63) ist ein gleich mehrfach erprobter »Senior Social Entrepreneur«. Mit der auticon GmbH und der Diversicon GmbH vermittelt der Berliner vorrangig Autisten in den Arbeitsmarkt. Seine Unternehmen haben bis heute über 400 Arbeitsplätze für Autisten vor allem als IT Consultants geschaffen.

    Josef Martin (85) ist Agrar-Ingenieur und lebt seine Zugeber-Karriere bereits seit fast 30 Jahren. Im Jahr 1991, mit 56, hatte er früh die Folgen des demografischen Wandels erkannt: die Landflucht der Jungen und die Versorgungslücke und Armut der Alten. Mit der Seniorengenossenschaft Riedlingen hat Martin ein seither bundesweit beachtetes Beispiel bürgerschaftlicher Selbsthilfe gegründet.

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