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Meldung

Longlist für neuen Zugabe-Preis steht

Ein soziales Start-up zu gründen, das wird gemeinhin nur jungen Menschen zugesprochen. Mit ihrem neuen Preis »Zugabe« will die Körber-Stiftung soziale Gründerinnen und Gründer über 60 auszeichnen und damit die Potenziale und Chancen des Alters deutlich machen. 68 solcher Gründerpersönlichkeiten wurden nun deutschlandweit identifiziert.

Fristgerecht zum 10. Januar reichten sie Informationen zu ihrer »Zugabe« ein – den von ihnen gegründeten Organisationen, deren sozialem Mehrwert und ihrer eigenen Rolle und Motivation als Gründer. Den Nominierten ist gemeinsam, dass sie ihre Kompetenzen in der nachberuflichen Phase nicht brachliegen lassen und für gesellschaftliche Missstände eigene Lösungen entwickeln.

Die von ihnen gegründeten Organisationen sind in der Mehrheit Vereine, aber es gibt auch Unternehmen, Stiftungen oder gemeinnützige GmbHs. Viele Gründungen sind auf Bildungsthemen sowie Kinder und Jugendliche ausgerichtet. Weitere Schwerpunkte sind Entwicklungszusammenarbeit oder Integration. Und Hamburg und Bayern sind die Bundesländer, in denen am meisten »Zugeber« und »Zugeberinnen« gefunden wurden. 

Um die Pioniere einer neuen Rolle der Älteren in der Gesellschaft zu identifizieren, war zuvor ein Search Committee für die Körber-Stiftung aktiv. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Social-Impact-Bereich, Fachleute aus der Wirtschaft, aus Verbänden und der Wissenschaft, aus Lokalmedien und der Zivilgesellschaft gingen auf die Suche nach den mitunter unbekannten Gründerpersönlichkeiten und nominierten sie für den Zugabe-Preis. Nach der Einreichung aller Informationen wird jetzt die Zugabe-Jury aktiv. Mitte Februar wird sie eine Shortlist erstellen – und am 4. April werden sich die ausgewählten Zugeberinnen und Zugeber dieser Shortlist der Jury persönlich präsentieren. Am 4. Juni 2019 werden dann drei Persönlichkeiten im KörberForum in Hamburg mit je 60.000 Euro ausgezeichnet.

Zugabe-Preis


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