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Meldung

Shortlist für Zugabe-Preis steht

Die Jury für den ersten Zugabe-Preis der Körber-Stiftung hatte es nicht leicht. 68 beeindruckende Gründerinnen und Gründer 60plus mit vielfältigen Projekten waren im Rennen. Zehn »Zugeberinnen« und »Zugeber« haben es nun in die engere Wahl geschafft.

Gründergeist nach der Lebensmitte und für das Gemeinwohl – den will die Körber-Stiftung mit ihrem Zugabe-Preis auszeichnen. Die Einreichungen für die neue Auszeichnung beweisen: Gute Ideen für eine bessere Gesellschaft und den Mut für ein Social Business haben auch Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Die Bandbreite der Themen und die Qualität der gegründeten Organisationen beeindruckte die sechsköpfige Arbeitsgruppe der Jury in Hamburg. Rudolf Kast, Juror und Vorsitzender des Demografie-Netzwerkes (ddn), bezeichnete das zivilgesellschaftliche Wirken der Zugeber als einen »Schatz der Gesellschaft«.

Eingereicht hatten Gründerinnen und Gründer zwischen 60 und 90 Jahren, wobei die Mehrheit kurz vor und nach dem Renteneintritt ihre Organisation gegründet hatte. Etwa die Hälfte der Senior Entrepreneurs hat bereits in früheren Karrieren Gründererfahrung gesammelt, was auch bedeutet, dass etwa 50 Prozent erstmalig als Unternehmer agieren. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer knüpften an ihre vorherigen Berufsthemen an und nutzten ihre Kenntnisse und Netzwerke für ihren sozialen Neuaufbruch.

Am 4. April werden die 10 Finalisten in Berlin die Gelegenheit haben, sich und ihre Organisation der Jury persönlich vorzustellen. Danach fällt die Entscheidung für die drei Preisträgerinnen und Preisträger des Zugabe-Preises 2019. Die mit 60.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 4. Juni bei einer Festveranstaltung in der Körber-Stiftung in Hamburg übergeben. Die Preisverleihung markiert gleichzeitig den Auftakt des 60. Jubiläums der Körber-Stiftung.


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