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»Zugabe-Preis« – neue Auszeichnung für soziale Gründerinnen und Gründer 60plus

Soziales Unternehmertum ist auch im Alter möglich. Die Körber-Stiftung schreibt erstmals einen Preis für soziale Gründerinnen und Gründer 60plus aus. Mit je 60.000 Euro werden drei Menschen ab 60 Jahren ausgezeichnet, die mit einer eigenen Organisation gesellschaftliche Herausforderungen lösen.

Am 25. September startet die Nominierungsphase für den Zugabe-Preis mit einem Kick-off in der Körber-Stiftung. Dazu treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Gründerszene, Wissenschaft, Sozialunternehmen und Altersorganisationen. Den Impuls gibt Marc Freedman, Begründer und Spiritus Rector der amerikaweiten Bewegung Encore.org.

Mit der Auszeichnung möchte die Stiftung auf die älteren Menschen aufmerksam machen, die ihre Kompetenzen und ihre Zeit zugunsten des Gemeinwohls einsetzen und mit innovativem Gründergeist verbinden. Sie stehen gleichsam als Pioniere für einen neuen Blick auf die Potenziale der verlängerten Lebenszeit und dem längst fälligen Wechsel zu einem neuen Altersbild.

Die Menschen in Deutschland werden nicht nur immer älter – sie bleiben auch länger gesund und aktiv. Dafür braucht es neue Blaupausen. Die alten Lebensverlaufsmodelle von Ausbildung, Berufstätigkeit, Rente haben ausgedient. Auch unsere Vorstellung vom Ruhestand hat sich überholt. Sozialwissenschaftler, Psychologen und Biologen beobachten gerade, wie eine neue, dritte und gar nicht passive Lebensphase die Jahre nach der Lebensmitte und dem Berufsausstieg füllt. Für diese Zugabe-Phase steht jetzt der neue Preis.

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